HERBERT LEUNINGER ::: ARCHIV PRO ASYL PRESSEERKLÄRUNG 1988 ::: 9.12.1988 Konkreten Beitrag gegen Menschenrechtsverletzungen durch Schutzgewährung für Verfolgte leisten. „Wie man es mit den Menschenrechten hält zeigt sich daran, wie man mit den Opfern von Menschenrechtsverletzungen umgeht, die bei uns Zuflucht suchen“, so Herbert Leuninger, Sprecher von „Pro Asyl“. Anläßlich des 40. Jahrestages der Verkündigung[…]
PRO ASYL
Kinder sind kein Frachtgut
HERBERT LEUNINGER ::: ARCHIV PRO ASYL PRESSEERKLÄRUNG 1988 ::: 22.12.1988 KINDER KEIN FRACHTGUT „Kinder, die ohne Eltern aus Kriegs- und Krisengebieten kommen, bedürfen besonderer Zuwendung“, darauf macht die Flüchtlingsorganisation „Pro Asyl“ zum Weihnachtsfest aufmerksam. Viele Eltern, die selbst nicht flüchten konnten, versuchten, wenigstens ihre Kinder vor Verfolgung und Tod zu retten und schickten sie in[…]
Die Asylpolitik gleicht der des Herbergsbetreibers
4. Dezember 1996 KATHOLISCHE NACHRICHTENAGENTUR (KNA) Interview „Die Asylpolitik gleicht der des Herbergsbetreibers“ „Pro Asyl“-Europareferent Leuninger über Weihnachten und Asyl Die deutsche und die europäische Asylpolitik glichen der des Herbergsbetreibers von Bethlehem, sagt der Europareferent der Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge „Pro Asyl“, Herbert Leuninger. „Fenster und Türen verriegeln! Die Unterkunft für die, die drinnen sind, komfortabel[…]
Keine zwei Klassen in Sozialhilfe
PRO ASYL Presseerklärung vom 12. August 1987 Eigenes Asylsozialhilferecht – Ein Zweiklassenrecht Berliner Initiative Frankfurt/Hofheim. – Gegen den heute bekannt gewordenen Plan, die Sozialhilfe für Asylbewerber gesetzlich zu verringern, wendet sich die bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge PRO ASYL. So wollen sich die Arbeits- und Sozialminister der Länder auf ihrer Konferenz am 16.-18. September mit einer[…]
Flüchtlinge – Der Pappkamerad
1988 az andere zeitung GASTKOMMENTAR DER PAPPKAMERAD 1988 „O Gott, gib uns neue mächtige Feinde, nachdem Strauß uns das böse Russenfeindbild zertrümmerte“, läßt Gerhard Zwerenz den frommen CSU-Wähler beten. Und der SPD-Bundestagsabgeordnete Albrecht Müller wartet mit großer Spannung auf die Ersatzlösung bei den Wahlkämpfen von CDU/CSU. Sie zeichnet sich ab: „Der Flüchtling“. Zum Jahresbeginn holt[…]
Autorenlesung gegen Fremdenfeindlichkeit
9. November 1992 (Gedenktag der Reichspogromnacht) Einführung Zur Autorenlesung in der Hessischen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Schwalbach bei Frankfurt INHALT Zum Hintergrund Presseerklärung von PRO ASYL Die schweigende Mehrheit hat ihre beredten Sprecher. Sie werfen keine Brandsätze, sie sprechen Brandsätze (Ulrich Beck). „Jedes Wort ist belastet“, sagt Chaim Noll in seinen „Nachtgedanken über Deutschland“. „Jedes[…]
Reduktion des Menschseins
1. August 1995 Leserbrief für journal Frankfurt Reduktion des Menschseins Das Leben retten und die Zukunft verlieren, das ist das Schicksal vieler, vielleicht der meisten Flüchtlinge. Sie bezahlen einen hohen Preis für die Flucht. Er zehrt an ihrer Substanz. Dies beginnt mit Verlusten, die nie mehr ausgeglichen werden können. Es ist die Aufgabe der Heimat[…]
25 Jahre „Pro Asyl“ Undiplomatische Vertretung der Heimatlosen
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 25 Jahre „Pro Asyl“ Undiplomatische Vertretung der Heimatlosen 03.09.2011, 16:03 Von Heribert Prantl Ein Verein begnadeter Nerver feiert Geburtstag: Seit 25 Jahren spricht „Pro Asyl“ für jene, die keine Papiere und keinen Einfluss haben. Erst die Menschenrechtsaktivisten haben Asylpolitik zum Thema gemacht – nur fehlt manchmal das Augenmaß. Es gibt zigtausend Lobby-Organisationen in[…]