»Wenn Staat und Behörden ihre
verdammte Pflicht und
Schuldigkeit nicht mehr täten,
fällt den Bürgerinnen und Bürgern
die Aufgabe zu, die Einhaltung
der Menschenrechte mit allem
Nachdruck einzufordern.
Dies ist kein privates Hobby, dies
ist eine öffentliche Aufgabe.«
HERBERT Ein
Projekt
von
LEUNINGER
Herr Leuninger, was unterscheidet die Aufnahme von Flüchtlingen Mitte und Ende der 1980er-Jahre von der von heute?

HERBERT LEUNINGER:
Dass sich so viele Menschen aus der Bevölkerung ehrenamtlich für die Flüchtlinge engagieren und einsetzen, das gab es nicht. Das überrascht mich, das freut mich. Auch die damit verbundene Botschaft, sich mit der Situation der Flüchtlinge und den Gründen ihrer Flucht auseinanderzusetzen, gab es vor 30 Jahren nicht. Auch habe ich den Eindruck, wonach diejenigen, die in den Asylverfahren entscheiden, heute grundsätzlich positiver den Menschen gegenüber eingestellt sind, die ihre Heimat verlassen mussten.
[...]
Das Signal ist dabei wichtig: Handeln für die Flüchtlinge, sie willkommen heißen und sie in unserer Mitte begrüßen.

Flüchtlinge früher
und heute
KLICK HIER Herbert Leuninger, ehemaliger Sprecher von „Pro Asyl“, langjähriger Flüchtlings- und Ausländerreferent des Limburger Bischofs und Priester, im Gespräch mit Johannes Laubach über Willkommenskultur.
Das ganze Interview vom 15.09.2015 „Heißen wir sie
willkommen“
Nach oben