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HERBERT LEUNINGER ::: ARCHIV ASYL 1998 :::

50 Jahre Internationale Menschenrechte…

Ein Film- und Video-Wettbewerb

„… aber Menschen haben nichts zu essen…
Menschen werden geprügelt oder gar gefoltert…
Menschen werden abgeschoben…“

Wir fordern auf, der Frage der Menschenrechte in unserer Welt nachzugehen. Ideen für Filme zu diesem Thema finden sich überall: Menschen ohne Arbeit, Obdachlose, Straßenkinder, eingeschränkte Entfaltungsmöglichkeiten in der Stadt … Aber auch Lichtblicke und Handlungsperspektiven zeigen sich, wie z. B. Kinderparlamente oder Kirchenasyl.

Ein Blick über unsere Grenzen hinaus ist genauso wichtig. Der Film- und Videowettbewerb soll nicht nur Deutschland im Blick haben. Weltweit werden politische, soziale und kulturelle Menschenrechte massiv verletzt: Neben Folter und Vertreibung mangelt es Menschen an Gesundheit, Nahrung, Meinungs- und Religionsfreiheit. Die Menschenrechte sind unteilbar.
Nürnberg erlangte als Stadt der Reichsparteitage und durch die nationalsozialistischen Rassengesetze traurige Berühmtheit.
Der Videowettbewerb und die Nacht des Menschenrechtsfilms sind ein Mosaikstein auf dem Weg zu einer Stadt des Friedens und der Menschenrechte.

Die Preisträger- Filme werden am 5. Dezember 1998 im Nürnberger Filmhauskino in der Nacht des Menschenrechtsfilms der Öffentlichkeit vorgestellt.
In Bonn werden die Preisträger- Filme am 10. Dezember 1998, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, im Kino in der Brotfabrik, Bonner Kinemathek e. V., vorgestellt.

Wer kann mitmachen?

Mitmachen kann jede/ r, der / die mit offenen Augen durch die Welt geht. Der Wettbewerb ist in die Sparten »Amateure« und »Profis« unterteilt. Alle eingereichten Filme müssen in deutscher Sprache oder mit deutschen Untertiteln sein.

Die Amateure

Erlaubt sind selbstproduzierte Dokumentarfilme, Trickfilme, Videoclips, Experimental- und Spielfilme, Filme aller Art in allen gängigen Formaten.

Bitte zunächst eine Sichtungskopie auf VHS oder Super- VHS einreichen. Wichtig ist, daß die Filme nicht länger als 10 Minuten sind und nicht vor 1996 hergestellt wurden.

Pro Person bzw. Gruppe können nur maximal zwei Produktionen eingereicht werden.

Die besten Produktionen werden auf einem Videosampler verewigt, der bundesweit kostenlos ausgeliehen werden kann.

Die Profis

Wer eine filmische Ausbildung genossen hat und/ oder mit dem Filmemachen Geld verdient, fällt in diese Kategorie.

Wichtig ist, daß die Filme nicht länger als 30 Minuten sind und nicht vor 1996 hergestellt wurden. Bitte zunächst eine Sichtungskopie auf VHS oder Super- VHS einreichen.

Pro Person bzw. Gruppe können nur maximal zwei Produktionen eingereicht werden.

Spezielle Infos für Schulklassen und Jugendliche

Wenn Ihr eine Videokamera habt, dann kann’s gleich losgehen. Wenn nicht, dann wendet Euch an Klaus Ploth und Claus Laabs in der Evangelischen Medienzentrale Bayern, Tel. 0911/ 4304211. Sie beraten Euch gern bei Eurem Filmprojekt und helfen bei der Vermittlung von Videoausrüstungen und Schnittmöglichkeiten in Eurer Nähe.

Vom 19. – 22. Juni 1998 bietet das Franziskanische Bildungswerk in Mainz ein Videoseminar für interessierte Ju gendliche an. Das Ziel des Seminars ist es

einerseits, mehr Informationen zum Thema Menschenrechte weiterzugeben und andererseits den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten, neue Erkenntnisse und praktische Erfahrungen in Videoarbeit zu sammeln. Damit kann die Veranstaltung als Grundlage und Vorbereitung zur Teilnahme an dem Wettbewerb dienen.

Mehr Informationen erhaltet Ihr beim

Franziskanischen Bildungswerk
Niederwaldstr. 1, 63538 Großkrotzenburg
Tel.: 06186/ 200810, Fax: 06186/ 200817
e- mail: FBWe. V. @t- online. de.

Lehrer und Jugendgruppen, die eine ähnliche Veranstaltung mit
medienpädagogischer Unterstützung durchführen wollen, wenden sich bitte an
Claus Laabs, Tel. 0911/ 4304211.

Zu gewinnen gibt es

einen Hauptpreis in Höhe von 3.000,– DM (Profis) einen Hauptpreis in Höhe von

2.000,– DM (Amateure) und in jeder Sparte einen zweiten Preis in

Höhe von 1.000,– DM sowie zahlreiche Sachpreise.

Die Preisträger werden zur Nacht des Menschenrechtsfilms am 5.12.1998 nach Nürnberg eingeladen (inkl. Reise und Unterkunft für zwei Personen).

Veranstalter

Nürnberger Menschenrechtszentrum Evangelische Medienzentrale in Bayern, Nürnberg · Kirchlicher Entwicklungsdienst Bayern, Nürnberg · Missionszentrale der Franziskaner e. V., Bonn · Franziskanisches Bildungswerk, Großkrotzenburg · Bildungszentrum der Stadt Nürnberg/ Filmhauskino · PRO ASYL, Frankfurt / Main · amnesty international, Bonn · missio, Aachen

Infos

Evangelische Medienzentrale in Bayern Hummelsteiner Weg 100 90459 Nürnberg
Tel. 0911/ 4304211 Fax: 0911/ 4304214 Internet: www.mzf.org/bildung/video/index.htm

Einsendeschluß: 01.10.1998


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