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HERBERT LEUNINGER ::: ARCHIV KIRCHE 1975 :::

NACH DEN FETTEN JAHREN

Vorschläge für ein kirchliches Sparprogramm

INHALT
Die Notwendigkeit zu sparen ist ein Chance, endlich mit Nachdruck zu überprüfen, wo heute die Akzente des kirchlichen Einsatzes gesetzt werden müssen. Seit Jahren weichen die Entscheidungsgremien mitsamt den Theologen diesem Problem aus.

HINWEIS
Sendemanuskript für: HESSISCHER RUNDFUNK, Frankfurt/M., 2.Hörfunkprogramm, 14.1.1975
Redaktion Norbert Kutschki

Als seinerzeit Ägyptens Pharao schweißgebadet aus seinem Angsttraum erwachte, bedurfte es des Traumdeuters Josef. Dieser wußte ihm zu sagen, daß die sieben fetten Kühe, die aus dem Nil heraufgestiegen waren, Jahre des Überflusses bedeuteten. In ihnen sollten Vorräte angelegt werden für die darauf folgenden sieben Hungerjahre, die durch die mageren Kühe symbolisiert wurden. Ähnlicher Alpdruck muß wohl auch die Finanzexperten der Kirchenleitungen bereits vor geraumer Zeit geplagt haben, als sie dafür sorgten, daß für magere Jahre Rücklagen in den Finanzscheunen der Banken gebildet wurden. Wer weiß denn, wie es mit der Kirchensteuer weitergeht? Ist das FDP-Kirchenpapier nicht ein Menetekel gewesen? Dabei war ja einiges weniger aus Traumen als aus einer nüchternen Einschätzung der Lage abzusehen, wie etwa die die Notwendigkeit der Rücknahme der Hebesätze für die Kirchensteuer von 10 auf 9 %,um einheitliche Sätze in der Bundesrepublik zu erreichen.

Diese von den Kirchen selbst veranlaßten Maßnahmen, aber auch die steuerlichen Entlastungen der mittleren und unteren Einkommen durch die am 1. Januar in Kraft getretene Steuerreform, bringen für die Kirchen einen erheblichen Steuerausfall. Ein weiterer, kaum zu berechnender Rückgang ist durch die augenblickliche wirtschaftliche Rezession zu befürchten. Im ganzen scheint das Ausmaß der Mindereinnahmen aber größer zu sein, als ursprünglich angenommen wurde. So gehen neuerliche, unabhängig voneinander gemachte Hochrechnungen davon aus, daß für die Kirche etwa 20 % weniger Geld einkommt als 1974; d.h. die Einnahmen werden sich auf den Stand von 1973 einpendeln. In der Zwischenzeit sind aber auf Grund der inflationären Tendenzen die Kosten in allen Bereichen erheblich gestiegen. Vor allem für den Personalsektor, der weit mehr als die Hälfte der kirchlichen Einnahmen aufbraucht.

Keine Ausweitungen vorgesehen

Wie gesagt, die Finanzexperten hatten ihre bösen Träume rechtzeitig; daher waren sie auch in der Lage, Sparpläne unter Einbeziehung der Rücklagen vorzulegen. Die diesbezüglichen Vorschläge, die aus den evangelischen und katholischen Kanzleien kommen, sind ziemlich einheitlich. Mit voller Wucht trifft es den Bausektor. Kirchen, Gemeindehäuser oder ähnliche Bauten werden vorläufig nicht mehr errichtet. Nur das, was zum Erhalt vorhandener oder bereits begonnener Bauwerke notwendig ist, soll noch finanziert werden. Die bereits in den letzten Jahren gebremste Baulust der Kirchengemeinden wird damit vollends gedämpft. Wer weiß, welche Funktion das Bauen für die Selbstdarstellung der Kirchen bedeutet hat, wird diese Sparmaßnahme als tiefen Einschnitt in der Nachkriegsgeschichte der Kirchen werten.

Die Sachausgaben dürfen nur ganz bescheiden steigen; mancherorts werden sie sogar um 10 bis 20 % des bisherigen Umfanges beschnitten. Man glaubt mit Recht, dadurch viel Geld einsparen zu können, wenn seltener zum Telefon gegriffen wird, weniger gedrucktes Papier auf die Post kommt und weniger Reisen unternommen werden. Es tauchen sogar die Vorschläge auf, die Anzahl der Konferenzen, Sitzungen und Tagungen einzuschränken. Hier scheint sich eine gewisse Konferenzmüdigkeit noch zum Spareffekt ummünzen zu lassen.

Der Gesamtrahmen geht davon aus, daß vorhandene kirchliche Aktivitäten nicht ausgeweitet und neue keinesfalls aufgegriffen werden. Daher ist nicht daran gedacht, neue Planstellen zu schaffen. Vorhandene sind daraufhin zu überprüfen, ob sie noch notwendig sind, oder in dem einen oder anderen Fall gestrichen werden können. Es sei hinzugefügt, daß vermutlich 20 bis 30% der Bürozeiten eingespart werden könnten, würden alle Sekretariate mit Diktiergeräten und u. U. auch mit automatischen Anrufbeantwortern ausgerüstet.

Gleiche Einschränkung für alle?

Wie es scheint, soll die gesamte kirchliche Tätigkeit, einschließlich der sozial-caritativen, den gleichen Beschränkungen unterliegen. Das ist aus dem Blickwinkel einer Verwaltung natürlich ebenso einfach wie sauber. Niemand kann sich beklagen, da an alle die gleichen Maßstäbe angelegt werden. Ein Höchstmaß an Gerechtigkeit? Wohl kaum ! Daher will auch das eine oder andere Gremium Ausnahmen zulassen. So wird die evangelische Kirche von Hessen und Nassau keine Streichungen bei der sozial-diakonischen Arbeit vornehmen. Des weiteren werden mit Vorrang behandelt die seelsorgerliche Beratung in den Gemeinden und die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit.

In Bayern, wo die Kirchen weiterhin mit einem Kirchensteuerhebesatz von 8 % auszukommen gedenken, muß zwar auch gespart werden, dennoch werden Schwerpunkte gesehen und finanziell bedacht. Das Erzbistum München und Freising wird von dem generellen Stopp der Einrichtung neuer Planstellen die für Pastoral- und Seelsorgeassistenten sowie Katecheten und Jugendpfleger ausnehmen. Der evangelischen Landessynode von Bayern hat der Plan vorgelegen, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten die Erziehungs- Ehe- und Familienberatungsstellen auszubauen. Weitere Schwerpunkte der diakonischen Arbeit werden in der Hilfe für Suchtgefährdete, in der Aus- und Fortbildung von Haus- und Altenpflegerinnen und in der offenen Sozialarbeit der Gemeinden gesehen.

Es werden die Prioritäten gesucht

Die Notwendigkeit zu sparen ist ein Chance, endlich mit Nachdruck zu überprüfen, wo heute die Akzente des kirchlichen Einsatzes gesetzt werden müssen. Seit Jahren weichen die Entscheidungsgremien mitsamt den Theologen diesem Problem aus. Wo man sich zaghaft daran gewagt hatte, entstand immer dann eine Pattsituation, sobald es darum ging zu sagen, welche Positionen die Kirche nun räumen könnte oder müßte. Für die Ebene der Kirche in der Bundesrepublik soll ein Bischof resignierend festgestellt haben: „Jedesmal, wenn die Bischofskonferenz versucht, eine Aktivität aufgehen zu lassen, um den entsprechenden Baum aus dem unübersichtlichen Wald überdiözesaner Aktivitäten zu fällen, springt genau hinter diesem Baum ein Bischof mit einem geladenen Gewehr hervor“. Zugestandenermaßen ist es ein höchst schwieriges Unterfangen, die Aufgaben der Kirche zu gewichten und vielleicht sogar die Gewichte anders zu verteilen. Selbstverständlich sind die Kirchenverwaltungen überfordert, von sich aus Prioritäten zu setzen. Mittlerweile wird auch hier und da die Auffassung vertreten, es sei schlechterdings unmöglich, die Tätigkeiten der Kirche in einer Rangliste aufzuführen. So empfiehlt sich die einfachste Lösung, alles mit dem nötigen Spardämpfer versehen weiterlaufen zu lassen.

Für einige, gerade soziale Arbeitsgebiete bringt dies eine offensichtliche Benachteiligung mit sich. So ist auch eine Stellungnahme der in den Caritasverbänden zuständigen Referenten für die Ausländerarbeit mehr als verständlich. Sie wenden sich gegen die Absichten, die finanziellen Aufwendungen in allen Bereichen festzuschreiben oder gar zu kürzen. Ein solches Vorgehen würde nicht zuletzt die, Sozialberatung für Ausländer in einer entscheidenden Ausbauphase treffen. Im Vergleich zu anderen Sektoren kirchlicher Tätigkeit, die bereits durch lange Tradition hinlänglich durchstrukturiert sind und nicht unter einer ähnlichen akuten Beanspruchung stehen, bedeutete ein nicht ermöglichter Ausbau eine ausgesprochene Benachteiligung. Die Bitte der Ausländerreferenten an die Kirchensteuerräte geht folgegerecht dahin, bei der Entscheidung über Etats und Planstellen in der Ausländerarbeit eine Priorität zu sehen.,

Die Aufgabe der Kirche in der Gesellschaft

Hier handelt es sich nur um ein Teilstück aus dem breiten Fächer von Aufgaben sozialer Natur, die die Kirche überwiegend oder ausschließlich finanziert, und wo der finanzielle und personelle Einsatz in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat. Ist es statthaft und vertretbar, diesen Einsatz in dem jetzt erreichten Umfang einzufrieren? Müßte er nicht angesichts der vorhandenen unbewältigten Nöte, unbedingt gesteigert werden, vielleicht sogar auf Kosten anderer durch Herkommen geheiligter Dienste?

Diese Fragen erheben sich im Umfeld dessen, welche Funktion der Kirche in unserer Gesellschaft zufällt. Sie ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit dem, was kirchlicherseits mehr oder weniger ungefragt getan wird, Die Funktion ergibt sich aus dem immer wieder überdachten Selbstverständnis der Kirche ebenso wie aus den Erwartungen der Gesellschaft oder – noch besser – der einzelnen Menschen.

Bei einer Befragung in einer Stadtrandsiedlung in Wiesbaden gaben 98% an, daß die Kirche eigene Aufgaben habe, nur 24% gestanden ihr aber zu, daß sie diese auch erfülle. Die Interviewer wollten des weiteren wissen, welche Werte Bedeutung für ein glückliches Leben hätten. An erster Stelle wurde „Gesundheit“ genannt, gefolgt von „eine harmonische Ehe“. Plätze drei und vier nahmen „ein gutes Elternhaus“ und „eine harmonische Familie“ ein. Ziemlich weit nach unten rutschte als Glückswert „eine gute Beziehung zu Gott“. Am Ende rangierten schließlich „eine gute Beziehung zur Kirche“ und „der Kontakt zur Kirchengemeinde“. Für das Glück – ein anderes Wort für erfülltes Leben oder sogar Heil – spielen demnach Gesundheit und familiäre Harmonie eine viel entscheidendere Rolle als die unmittelbar religiösen Werte. Dabei ist darüber nachzudenken, welche christliche Dimension Gesundheit und ein geglücktes Zusammenleben haben.

Menschen, die eine derartige Vorstellung vom Glück haben, sind der Auffassung, die Kirche sei in erster Linie dazu da, in seelischer Not Beistand und Hilfe zu leisten, einen brüderlichen Umgang der Menschen untereinander zu fördern und sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen Erst an achter Stelle kommt das, was die Kirche selbst an oberste Stelle setzt, nämlich die Aufgabe, der Verherrlichung und Lobpreisung Gottes zu dienen. Es muß dahin gestellt bleiben, ob kirchliche bzw. religiöse Antworten überhaupt aufgetaucht wären, hätte man sie nicht in einem Katalog vorgegeben. Die Erwartungen des durchschnittlichen Bürgers, der ausnahmslos jahrelangen Religionsunterricht genossen hat, entsprechen nicht den offiziellen Vorstellungen der Kirche. Dennoch sind sie sehr ernst zu nehmen, wenigstens in dem Sinne, daß die Kirche den Menschen dort begegnen muß, wo diese sich mit ihrem Bewußtsein befinden. Es handelt sich dabei um ein theologisches Faktum erster Ordnung. Vielleicht sind die Menschen mit ihren konkreten Nöten um seelisches und leibliches Wohlbefinden, sowie um gute zwischenmenschliche Harmonie bessere Theologen als ihre Pfarrer.

Ein Bischofsbrief setzt Prioritäten

Mit der genannten Befragung im Hinterkopf studiere man den Brief, den der Bischof von Limburg am Anfang des vergangenen Jahres an die Pfarreien gerichtet hat. Er trägt die Überschrift „Gemeinden von heute – Gemeinden für morgen?“ Der Bischof geht davon aus, daß die Kirche sich in einer Übergangssituation befinde von einer Volkskirche zu einer Kirche, für die man sich persönlich entscheiden muß. Diese wird allerdings anders aussehen als die jetzige. Wenigstens sechsmal ist die Rede davon, daß die Gemeinde (sprich: Kirche) darauf verzichten soll, ihre Eigeninteressen an die erste Stelle zu setzen, daß sie kein Selbstzweck sei, sondern für andere dasein müsse, daß sie ihre Kraft und Energie nicht für ihre eigenen Probleme verbrauchen dürfe. Eine Gemeinde, die nur für sich selber dahin lebe, lasse den Geist Christi vermissen.

„Die Gemeinde der Zukunft,“ so heißt es in dem Bischofsbrief, „wird sich vor allem denen zuwenden, die mit sich und anderen nicht zurechtkommen und in Schwierigkeiten sind.“ An anderen Stellen werden entsprechende Personengruppen aufgeführt, wie alte und kranke Menschen, Isolierte, Straffällige, Drogenabhängige, ledige Mütter, schließlich Eltern, die mit der Erziehung Schwierigkeiten haben. Überhaupt wird ein wichtiger Beitrag der Gemeinde darin gesehen, bedrückten und leidenden Menschen schlechthin zu helfen, mit ihrem Schicksal fertig zu werden. Alle, die das beratende und tröstende Gespräch suchen und brauchen, müssen in der Gemeinde Gehör finden. Die Hilfe für die leidenden Menschen wird von Bischof Kempf als umso wirksamer betrachtet, „je mehr es gelingt, auch die Ursachen der Leiden zu beseitigen, soweit dies möglich ist.“ Die Begründung für eine derartige Haltung wird in Jesus Christus, der den Armen die Frohe Botschaft ausrichtete, gesehen.

Mit diesem Brief hat ein Bischof für seinen Bereich Prioritäten gesetzt, die von den zuständigen Stellen nur hinreichend zur Kenntnis genommen werden müssen. Dabei ist es sicher überflüssig zu sagen, daß das, was für die einzelne Gemeinde gilt, theologisch erst recht Belang für die bischöfliche Großgemeinde, nämlich das Bistum, hat.

Es sind auch die falschen Prioritäten genannt, die überall da vorliegen, wo eine allzu starke Bezogenheit der Kirche auf sich selbst betseht. Das reicht vom Verwaltungsaufwand bis zur Größenordnung der Bauprogramme.

Es schließt aber auch die Arbeit der kirchlichen Gremien auf allen Ebenen ein, deren Themen und Beschlüsse in einem Übermaß Strukturfragen und dem innerkirchlichen Funktionieren gewidmet waren. Nicht zuletzt sei auf die Analyse des Limburger Bischofs eingegangen, der sehr deutlich darauf verweist, daß die Zahl der Gottesdienstbesucher in den letzten zehn Jahren um 20% zurückgegangen ist, die Einzelbeichten erheblich abgenommen haben, weniger Trauungen anfallen, jährlich ca. 2.000 Katholiken aus der Kirche austreten und das kirchliche Vereinsleben an Bedeutung verloren hat. Die klassischen kirchlichen Angebote werden trotz intensiver Bemühungen in immer geringerem Umfang in Anspruch genommen. Welche theologischen, welche finanziellen und personellen Konsequenzen werden daraus gezogen? Hier kann man relativ leicht von einer Ausweitung der Arbeit absehen.

Caritas und Kirchensteuer

Anders sieht es bei der Caritas aus. Im Aufruf zur letzten Sammelwoche heißt es: „Gerade in dem Augenblick, wo wir mit der Überprüfung der verschiedenen Aufgabenbereiche hinsichtlich einer vernünftigen und an den Bedürfnissen und Nöten der Menschen sich orientierenden Weiterentwicklung befaßt sind – nicht zuletzt unter dem Aspekt der zusätzlichen finanziellen Erfordernisse – droht die harte Begrenzung der geringer verfügbaren Kirchensteuermittel.“ Es fließen bereits erhebliche Gelder der Kirchensteuerzahler in die Dienste und Einrichtungen der Caritas-Verbände. Es handelt sich dabei nicht nur um die Kindergärten, sondern um die Gemeindekrankenpflege und Sozialstationen, um Suchtkrankenhilfe, Behindertenarbeit, Soziale Brennpunkte für Obdachlose, die Ausländerarbeit u. a. Auch die Steigerungsraten der letzten Jahre sind beachtlich. Sie aber als Argument zu benutzen, um eine Beschränkung des Ausbaus wie in allen anderen Bereichen zu rechtfertigen, geht an den eigentlichen Notwendigkeiten vorbei, Auf der einen Seite z.B. wird mit modernen Werbemitteln getrommelt und gepfiffen, damit kirchliche Veranstaltungen besser besucht werden, auf der anderen Seite unterläßt man eine normale Information über die Existenz einer Eheberatungsstelle, weil man sich des Andrangs der Ratsuchenden nicht erwehren kann.

Was hat in der Kirche Priorität? Der Mensch und zwar vornehmlich der leidende, konfliktbeladene, kranke und behinderte Mensch. Wenn es darum geht, dem Kommen der Gottesherrschaft zu dienen und den Mitmenschen die Güte Gottes erfahrbar zu machen (so der Bischofs-Brief), hat die Kirche da zu sein, wo Unfreiheit, Unheil, Bedrohung, physische und psychische Belastung, nicht zuletzt auch Angst am stärksten nach Befreiung, Heil und Erlösung verlangen.

Das wird dem eigenen Glauben und der Glaubwürdigkeit nicht zum Schaden gereichen. Den spirituellen Gewinn beschreibt Bischof Kempf mit folgenden Worten: „Gerade durch die selbstlose Zuwendung zu anderen wird der eigene Glaube in seiner Tragfähigkeit erfahrbar. Die christliche Gemeinde, die sich im Geist Jesu für die Nöte der anderen öffnet, findet dadurch auch für sich Stärkung und Ermutigung im Glauben,


Sendemanuskript für: HESSISCHER RUNDFUNK, Frankfurt/M., 2.Hörfunkprogramm, 14.1.1975
Redaktion Norbert Kutschki


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