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HERBERT LEUNINGER ::: ARCHIV PRO ASYL PRESSEERKLÄRUNG 1990 :::
20.12.1990

FLÜCHTLINGE AUF DER FLUCHT
VON SACHSEN ANHALT NACH HESSEN


In Privatquartieren und in Räumen der Eschborner Christ-Königsgemeinde übernachteten von Mittwoch auf Donnerstag 105 Asylbewerber, die nach Halberstadt bei Magdeburg verteilt worden waren und dort in einer Kaserne untergebracht werden sollten.

Wie Prof. Aravena vom Arbeitskreis „Hilfe und Beratung für Asylbewerber“, Eschborn mitteilte, waren die Flüchtlinge wegen nach ihrer Aussage unhaltbaren Zuständen, u.a. mangelnder Heizung, zur Hessischen Gemeinschaftsunterkunft Schwalbach zurückgekehrt mit der Bitte, dort untergebracht zu werden. Trotz Aufforderung der Leitung der HGU weigerten sie sich nach Halberstadt zurückzukehren.

Herbert Leuninger, der Sprecher der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft PRO ASYL und Prof. Patricio Aravena forderten die Hessische Landesregierung auf, die Flüchtlinge vorerst in Hessen unterzubringen, bis eine angemessene Unterbringung und Versorgung in Halberstadt gesichert sei.

Leuninger von PRO ASYL: „Bevor Asylbewerber in eines der fünf neuen Bundesländer verteilt werden, muß eine menschenwürdige Unterbringung garantiert sein. Hiervon sollte sich das Bundesinnenministerium durch zuständige Beamte vergewissern und notfalls die finanziellen Voraussetzungen für die Renovierung heruntergekommener und primitiv ausgestatteter Kasernen schaffen.“

ARBEITSKREIS „HILFE UND BERATUNG FÜR ASYLBEWERBER“ ESCHBORN
Kontakt: Prof. Patricio Aravena Tel.: 06196 43462

Achtung: Pressegespräch 13.00 Uhr in der HGU Schwalbach mit Prof. Aravena und Pfr. Leuninger


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